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wie hoch ist jetzt der mindestlohn

Wie hoch ist jetzt der Mindestlohn? Stundenlohn vs. Monatsgehalt – Angebote vergleichen

Ab 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 13,90 Euro pro Stunde, was bei 40 Wochenstunden einem Bruttojahresgehalt von rund 28.832 Euro entspricht.

Wie hoch ist jetzt der Mindestlohn? Stundenlohn vs. Monatsgehalt – Angebote vergleichen

Viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber fragen sich: Wie hoch ist jetzt der Mindestlohn? Die Antwort hängt vom Jahr ab, denn der gesetzliche Mindestlohn wird regelmäßig angepasst. Wer ein Stellenangebot mit Stundenlohn erhält, möchte oft wissen, wie viel das monatlich oder jährlich brutto bedeutet. Umgekehrt ist es hilfreich, ein Monatsgehalt in einen Stundenlohn umzurechnen, um Angebote besser vergleichen zu können. In diesem Artikel erklären wir die Umrechnung, geben die aktuellen Mindestlohnwerte und zeigen, worauf Sie beim Vergleich achten sollten.

Aktuelle Mindestlohnwerte im Überblick

Die Mindestlohnkommission hat die nächsten Erhöhungen beschlossen:

  • 2025: 12,82 € pro Stunde → ca. 26.665,60 € brutto/Jahr bei 40 Wochenstunden
  • 2026 (ab 1. Januar): 13,90 € pro Stunde → ca. 28.832 € brutto/Jahr bei 40 Wochenstunden
  • 2027 (ab 1. Januar): 14,60 € pro Stunde → ca. 30.368 € brutto/Jahr bei 40 Wochenstunden

Diese Werte sind Bruttobeträge ohne Zuschläge. Der gesetzliche Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmer über 18 Jahre, Azubis ausgenommen. Tarifverträge können höhere Mindestlöhne vorsehen.

Stundenlohn in Monats- und Jahresgehalt umrechnen

Die Umrechnung erfolgt mit einer einfachen Faustformel:

Jahresgehalt (brutto) = Stundenlohn × wöchentliche Arbeitsstunden × 52

Monatsgehalt (brutto) = Jahresgehalt ÷ 12

Beispiel: Bei 13,90 €/Std. und 40 Std./Woche ergibt sich: 13,90 € × 40 × 52 = 28.832 € brutto/Jahr 28.832 € ÷ 12 = 2.402,67 € brutto/Monat

Wichtig: Die Formel geht von 52 Wochen pro Jahr aus. Bei Urlaub oder Feiertagen wird das Gehalt in der Regel trotzdem weitergezahlt, daher ist die Berechnung für Vollzeitkräfte üblich. Bei Teilzeit oder unregelmäßigen Stunden müssen Sie die tatsächlichen Wochenstunden einsetzen.

Angebote vergleichen: Stundenlohn vs. Monatsgehalt

Wenn Sie ein Jobangebot mit Stundenlohn und eines mit Monatsgehalt vergleichen, rechnen Sie beide auf die gleiche Basis um. Achten Sie dabei auf:

  • Wochenarbeitszeit: Ein Monatsgehalt von 2.500 € bei 35 Stunden ist mehr wert als dasselbe Gehalt bei 40 Stunden.
  • Überstunden und Zuschläge: Manche Arbeitgeber zahlen Überstunden extra, andere gleichen sie mit Freizeit aus. Prüfen Sie, ob im Stundenlohn bereits Zuschläge (z. B. für Nachtarbeit) enthalten sind.
  • Sonderzahlungen: Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder Boni sind im reinen Stundenlohn oft nicht enthalten. Fragen Sie nach dem tatsächlichen Jahresbrutto.

Unser Stundenlohn Umrechnen-Rechner hilft Ihnen, schnell zwischen den Angaben zu wechseln.

Brutto vs. Netto – was bleibt übrig?

Alle genannten Beträge sind Bruttowerte. Was netto auf Ihrem Konto landet, hängt ab von:

  • Steuerklasse (I bis VI)
  • Kinderfreibeträgen
  • Kirchensteuer
  • Sozialversicherungsbeiträgen (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung)

Bei Mindestlohn liegt das Brutto oft unter der Beitragsbemessungsgrenze, sodass die Abzüge relativ gering sind. Dennoch kann das Netto je nach Steuerklasse um mehrere hundert Euro schwanken. Eine grobe Orientierung: Bei Steuerklasse I und 13,90 €/Std. (40 Std.) bleiben netto etwa 1.800–1.900 € pro Monat (Stand 2025, ohne Gewähr). Nutzen Sie für eine genaue Berechnung einen Brutto-Netto-Rechner oder wenden Sie sich an Ihren Steuerberater.

Tipps für den Angebotsvergleich

  1. Immer auf die gleiche Wochenstundenzahl umrechnen. Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen.
  2. Zusatzleistungen einbeziehen. Ein niedrigerer Stundenlohn kann durch Fahrtkostenzuschuss, betriebliche Altersvorsorge oder flexible Arbeitszeiten ausgeglichen werden.
  3. Branchenübliches prüfen. Der gesetzliche Mindestlohn ist die Untergrenze. In vielen Branchen (z. B. Bau, Metall, Pflege) gelten höhere Tariflöhne. Informationen finden Sie bei Tarifpartnern oder im Ratgeber auf unserer Seite.
  4. Aktuelle Gesetzeslage beachten. Die nächste Erhöhung auf 13,90 € kommt am 1. Januar 2026. Wer jetzt einen Vertrag unterschreibt, sollte die künftige Entwicklung im Blick haben.

Fazit

Die Frage „Wie hoch ist jetzt der Mindestlohn?“ lässt sich klar beantworten: 2025 sind es 12,82 €, ab 2026 dann 13,90 € und ab 2027 14,60 € pro Stunde. Mit der einfachen Umrechnung können Sie jedes Stundenlohnangebot in ein Monats- oder Jahresgehalt umwandeln und so verschiedene Jobs fair vergleichen. Denken Sie daran, dass Brutto nicht gleich Netto ist und dass Zusatzleistungen den Gesamtwert eines Angebots stark beeinflussen. Weitere Details und Rechner finden Sie auf unseren Seiten zu Gehaltsdaten und Themen.

Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte prüfen Sie stets die aktuellen amtlichen Veröffentlichungen von BMAS und Mindestlohnkommission.

Häufige Fragen

Wie rechnet man Stundenlohn in Monatsgehalt um?

Multiplizieren Sie den Stundenlohn mit den vereinbarten Wochenstunden und dann mit 52 (Wochen pro Jahr). Teilen Sie das Jahresgehalt durch 12, um das monatliche Bruttogehalt zu erhalten. Beispiel: 13,90 € × 40 Std. × 52 = 28.832 € brutto/Jahr ÷ 12 = 2.402,67 € brutto/Monat.

Welcher Mindestlohn gilt aktuell in Deutschland?

Bis zum 31. Dezember 2025 gilt 12,82 € pro Stunde. Ab 1. Januar 2026 steigt er auf 13,90 € und ab 1. Januar 2027 auf 14,60 €. Diese Werte wurden von der Mindestlohnkommission beschlossen und vom BMAS bestätigt.

Was bleibt netto vom Mindestlohn übrig?

Das Nettoeinkommen hängt von Ihrer Steuerklasse, Kinderfreibeträgen, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen ab. Eine pauschale Aussage ist nicht möglich. Nutzen Sie einen Brutto-Netto-Rechner oder konsultieren Sie Ihren Steuerberater für eine individuelle Berechnung.

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