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mindestlohn österreich 2026

Mindestlohn Österreich 2026: Stundenlohn, Monatsgehalt und Brutto-Jahresgehalt umrechnen

Österreich hat keinen gesetzlichen Mindestlohn, sondern kollektivvertragliche Mindestgehälter; für 2026 ist noch keine Anpassung bekannt.

Mindestlohn Österreich 2026: Umrechnung und Vergleich

Wenn Sie in Österreich arbeiten oder ein Stellenangebot prüfen, stellt sich oft die Frage: Wie hoch ist der Mindestlohn? Anders als in Deutschland gibt es in Österreich keinen gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohn. Stattdessen legen Kollektivverträge für jede Branche eigene Mindestgehälter fest. Der allgemeine Orientierungswert liegt bei rund 2.000 € brutto monatlich für eine Vollzeitstelle (38,5 Stunden pro Woche). Für das Jahr 2026 sind noch keine neuen Anpassungen oder gesetzlichen Regelungen bekannt. Dennoch können Sie mit den üblichen Umrechnungsformeln Stundenlöhne in Monats- und Jahresgehälter umrechnen – und mit dem deutschen Mindestlohn vergleichen.

Stundenlohn in Monats- und Jahresgehalt umrechnen

Die Faustformel für die Umrechnung lautet:

  • Jahresgehalt (brutto) = Stundenlohn × Wochenstunden × 52
  • Monatsgehalt (brutto) = Jahresgehalt ÷ 12

Beispiel: Bei einem Stundenlohn von 12 € und einer Vollzeitstelle mit 38,5 Stunden pro Woche ergibt sich:

  • Jahr: 12 € × 38,5 × 52 = 24.024 € brutto
  • Monat: 24.024 € ÷ 12 = 2.002 € brutto

Diese Formel gilt für Bruttobeträge ohne Zulagen, Überstunden oder Schichtzuschläge. Für Teilzeit setzen Sie Ihre tatsächlichen Wochenstunden ein. Denken Sie daran, dass das Nettoeinkommen von Steuerklasse, Kinderfreibeträgen, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen abhängt.

Vergleich mit dem deutschen Mindestlohn 2026

In Deutschland steigt der gesetzliche Mindestlohn zum 1. Januar 2026 auf 13,9 € pro Stunde (laut BMAS und Mindestlohnkommission). Bei einer 40-Stunden-Woche ergibt das ein Bruttojahresgehalt von etwa 28.832 € (13,9 € × 40 × 52). Zum Vergleich: Der österreichische Orientierungswert von 2.000 €/Monat (38,5 Std./Woche) entspricht rund 12 €/Std. – also deutlich niedriger. Allerdings sind die tatsächlichen kollektivvertraglichen Mindestgehälter in Österreich oft höher, vor allem in Branchen wie Metall, Elektro oder Handel.

Was bedeutet das für Arbeitnehmer in Österreich?

Wenn Sie Ihr Gehalt mit dem deutschen Mindestlohn vergleichen möchten, sollten Sie die unterschiedlichen Arbeitszeitmodelle beachten. In Österreich ist die übliche Vollzeitwoche mit 38,5 Stunden kürzer als die deutsche 40-Stunden-Woche. Ein österreichischer Stundenlohn von 12 € entspricht bei 40 Stunden einem Monatsgehalt von etwa 2.080 € – liegt aber immer noch unter dem deutschen Mindestlohnniveau. Für präzise Angaben zu Ihrer Branche empfehlen wir einen Blick in den einschlägigen Kollektivvertrag.

Weitere Informationen auf unserer Seite

Nutzen Sie unseren Stundenlohn Umrechnen-Rechner, um selbst Stundenlöhne in Monats- und Jahresgehälter umzurechnen. Im Ratgeber finden Sie ausführliche Erklärungen zu Brutto-Netto-Unterschieden, Überstundenregelungen und Zuschlägen. Auch das Thema Themen Mindestlohn in Deutschland und Europa wird dort behandelt.

Fazit

Der „Mindestlohn Österreich 2026“ existiert nicht als einheitlicher gesetzlicher Wert. Die kollektivvertraglichen Regelungen bieten jedoch eine verlässliche Orientierung. Mit den Umrechnungsformeln auf dieser Seite können Sie jeden Stundenlohn schnell in ein Monats- oder Jahresgehalt umwandeln – egal ob für Österreich, Deutschland oder andere Länder. Achten Sie stets auf die genauen Wochenstunden und die Brutto-Basis Ihrer Angaben.

Häufige Fragen

Gibt es in Österreich einen gesetzlichen Mindestlohn?

Nein, Österreich hat keinen gesetzlichen Mindestlohn wie Deutschland. Die Lohnuntergrenzen werden durch Kollektivverträge zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern festgelegt. Der allgemeine Orientierungswert liegt bei etwa 2.000 € brutto monatlich (Vollzeit, 38,5 Stunden).

Wie hoch ist der Mindestlohn in Österreich 2026?

Für 2026 gibt es noch keine offiziellen Anpassungen. Derzeit liegt der allgemeine Orientierungswert bei etwa 2.000 € brutto monatlich (Vollzeit). Der genaue Stundenlohn hängt von der Branche ab. In Deutschland beträgt der gesetzliche Mindestlohn 2026 dagegen 13,9 € pro Stunde.

Wie rechnet man den Stundenlohn in Österreich in ein Monatsgehalt um?

Bei einer Vollzeitstelle mit 38,5 Wochenstunden multiplizieren Sie den Stundenlohn mit 38,5 und dann mit 52 (Wochen pro Jahr) und teilen durch 12. Beispiel: 12 €/Std. × 38,5 × 52 / 12 ≈ 2.002 €/Monat brutto. Für Teilzeit entsprechend die tatsächlichen Wochenstunden einsetzen.

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