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StundenlohnUmrechnen

13 90 brutto in netto

13 90 brutto in netto: So rechnen Sie Ihren Stundenlohn in Monats- und Jahresgehalt um

Bei 40 Wochenstunden ergibt ein Stundenlohn von 13,90 Euro brutto ein Jahresgehalt von rund 28.832 Euro brutto (vor Steuern und Abgaben).

Stundenlohn 13,90 Euro brutto – was bedeutet das für Ihr Gehalt?

Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 Euro brutto pro Zeitstunde. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fragen sich: „Was bleibt davon netto übrig?“ und „Wie rechne ich meinen Stundenlohn in ein Monats- oder Jahresgehalt um?“ Dieser Artikel erklärt die Umrechnung Schritt für Schritt, gibt eine grobe Netto-Einordnung und zeigt, worauf Sie bei Überstunden und Zuschlägen achten müssen.

Stundenlohn in Monats- und Jahresgehalt umrechnen

Die Umrechnung von einem Stundenlohn in ein Monats- oder Jahresgehalt erfolgt immer brutto – also vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben. Die Standardformel lautet:

Jahresgehalt (brutto) = Stundenlohn × Wochenstunden × 52

Monatsgehalt (brutto) = Jahresgehalt ÷ 12

Die Multiplikation mit 52 Wochen ist eine Vereinfachung, da ein Jahr tatsächlich 52,14 Wochen hat. Für die meisten Berechnungen reicht die 52-Wochen-Regel aus. Wer es genauer möchte, kann mit 52,14 rechnen (z. B. 13,90 € × 40 × 52,14 = 28.990 €).

Beispielrechnung mit 13,90 Euro

Nehmen wir eine 40-Stunden-Woche (übliche Vollzeit):

  • Jahresgehalt: 13,90 € × 40 × 52 = 28.912 Euro brutto
  • Monatsgehalt: 28.912 € ÷ 12 = 2.409 Euro brutto

Bei 38,5 Wochenstunden (häufig in Tarifverträgen):

  • Jahresgehalt: 13,90 € × 38,5 × 52 = 27.822 Euro brutto
  • Monatsgehalt: 27.822 € ÷ 12 = 2.319 Euro brutto

Für Teilzeit mit z. B. 20 Stunden pro Woche:

  • Jahresgehalt: 13,90 € × 20 × 52 = 14.456 Euro brutto
  • Monatsgehalt: 14.456 € ÷ 12 = 1.205 Euro brutto

Diese Werte sind Bruttobeträge. Ihr tatsächliches Nettoeinkommen hängt von Ihrer persönlichen Steuersituation ab.

Brutto und Netto: Was bleibt bei 13,90 Euro brutto übrig?

Die Frage „13 90 brutto in netto“ lässt sich nicht pauschal beantworten, denn der Nettolohn wird von mehreren Faktoren bestimmt:

  • Steuerklasse (I bis VI)
  • Kirchensteuer (ja/nein)
  • Kinderfreibeträge
  • Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung)

Als grobe Orientierung für einen ledigen Arbeitnehmer ohne Kinder in Steuerklasse I (ohne Kirchensteuer) bei 40 Wochenstunden:

  • Bruttomonatsgehalt: ca. 2.409 €
  • Netto: ca. 1.600 bis 1.700 Euro (je nach Krankenkasse und Bundesland)

Bei Teilzeit oder anderen Steuerklassen kann der Nettobetrag abweichen. Nutzen Sie für eine genaue Berechnung unseren Rechner oder einen offiziellen Brutto-Netto-Rechner.

Wichtige Hinweise zu Überstunden, Zuschlägen und Sonderzahlungen

Der gesetzliche Mindestlohn ist ein Bruttostundenlohn. Das bedeutet:

  • Überstunden müssen ebenfalls mit mindestens 13,90 Euro vergütet werden.
  • Zuschläge für Nacht-, Sonn- oder Feiertagsarbeit sind gesetzlich vorgeschrieben und dürfen nicht auf den Mindestlohn angerechnet werden (BMAS).
  • Schichtzulagen oder Erschwerniszulagen können dagegen auf den Mindestlohn angerechnet werden, wenn sie eine Gegenleistung für die Arbeitsleistung darstellen.
  • Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sind nur dann auf den Mindestlohn anrechenbar, wenn sie unwiderruflich gezahlt werden und für denselben Abrechnungszeitraum erfolgen.

Die Mindestlohnkommission betont, dass die Anpassung des Mindestlohns an die Tarifentwicklung und den Medianlohn erfolgt. Zum 1. Januar 2027 steigt der Mindestlohn auf 14,60 Euro brutto (BMAS).

Fazit

Die Umrechnung von 13,90 Euro brutto in ein Monats- oder Jahresgehalt ist mit der einfachen Formel „Stundenlohn × Wochenstunden × 52“ schnell erledigt. Für eine realistische Netto-Einschätzung müssen jedoch Steuerklasse und Sozialabgaben berücksichtigt werden. Denken Sie daran, dass der Mindestlohn nur den unteren Rand der Vergütung darstellt – viele Tarifverträge und Branchen zahlen deutlich mehr. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber und auf den Seiten des BMAS.

Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte prüfen Sie Ihren individuellen Vertrag und konsultieren Sie bei Fragen einen Steuerberater oder die zuständige Behörde.

Häufige Fragen

Wie viel sind 13,90 Euro brutto im Monat bei 40 Stunden?

Bei einer 40-Stunden-Woche und 52 Wochen im Jahr ergibt sich ein Jahresgehalt von rund 28.912 Euro brutto (13,90 € × 40 × 52). Das Monatsgehalt beträgt dann etwa 2.409 Euro brutto (Jahresgehalt ÷ 12). Die genauen Werte können je nach Wochenstundenzahl und Arbeitszeitmodell abweichen.

Ist der Mindestlohn von 13,90 Euro brutto auch für Minijobs?

Ja, der gesetzliche Mindestlohn gilt auch für geringfügig Beschäftigte (Minijobber). Der Arbeitgeber muss mindestens 13,90 Euro pro Stunde zahlen. Bei einem Minijob mit 538 Euro Verdienstgrenze (Stand 2026) darf die monatliche Arbeitszeit entsprechend nicht zu hoch sein – bei 13,90 €/h sind das maximal etwa 38,7 Stunden pro Monat.

Wie hoch ist der Nettolohn bei 13,90 Euro brutto?

Der Nettolohn lässt sich pauschal nicht beziffern, da er von Steuerklasse, Kirchensteuer, Kinderfreibeträgen und Sozialversicherungsbeiträgen abhängt. Als grobe Orientierung: Bei Steuerklasse I und ohne Kirchensteuer bleiben von 2.409 Euro brutto (40h-Woche) etwa 1.600–1.700 Euro netto übrig. Nutzen Sie einen Brutto-Netto-Rechner für Ihre individuelle Situation.

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